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Neuer Höchststand bei den Ehescheidungen im Jahr 2000

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2000 in Deutschland 194 410 Ehen rechtskräftig geschieden. Damit ist ein neuer Höchststand erreicht. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Ehescheidungen um 3 820 Fälle bzw. 2,0 % an. Auf 1 000 bestehende Ehen entfielen damit im Jahr 2000 zehn Ehescheidungen.

Auch die Zahl der von der Scheidung ihrer Eltern betroffenen minderjährigen Kinder hat zugenommen: Im Jahr 2000 waren es 148 190 minderjährige Kinder, 4 460 (+ 3,1 %) mehr als im Vorjahr.

Uneinheitlich hat sich die Zahl der Ehescheidungen im Jahr 2000 in regionaler Hinsicht entwickelt: Während in elf Bundesländern die Scheidungsfälle im Vorjahresvergleich zunahmen, wiesen fünf Bundesländer Abnahmen auf. Rückläufig waren Ehescheidungen insbesondere in Bremen (- 4,8 %), Sachsen-Anhalt (- 4,2 %) und Berlin (- 3,8 %). Unter den Bundesländern mit steigenden Scheidungszahlen wiesen Mecklenburg-Vorpommern (+ 14,3 %), Brandenburg (+ 8,1 %) und Bayern (+ 7,1 %) deutliche Anstiege auf.

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Weitere Auskünfte erteilt: Dieter Emmerling, Telefon: (0611) 75-2861, E-Mail: dieter.emmerling@statistik-bund.de

    

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