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Kein Recht auf ein gesundes Kind

Däubler-Gmelin 

Meldung vom 26.05.2001 

 

Hamburg (dpa) - Eltern haben nach Auffassung von Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) kein Recht auf ein gesundes Kind. «Ich glaube nicht, dass Gentechnik jemals garantieren kann, dass jemand ein gesundes Kind bekommt», sagte Däubler-Gmelin in einem Gespräch mit «Bild am Sonntag».

«Alle Eltern wünschen sich gesunde Kinder, das galt für mich genauso. Aber ein Recht, eine Garantie existiert halt nicht.» Däubler-Gmelin lobte die Rede von Bundespräsident Johannes Rau zur Gentechnik als gute Diskussionsgrundlage.

Es gebe in der Bundesregierung durchaus unterschiedliche Positionen zur Gentechnik, räumte Däubler-Gmelin ein. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) habe zu recht darauf hingewiesen, dass es bei diesen Fragen auch um Arbeitsplätze und um Forschung gehen könne. Allerdings: «Wir alle wollen auch nicht, dass durch falsche Entscheidungen heute die Tür zum Züchten, Klonen und Selektieren von Menschen aufgemacht wird.» Diese Gefahr habe der Bundespräsident betont.

Die Kinder hätten das Recht, so angenommen zu werden, wie sie sind, betonte die Ministerin. «Kinder sind keine Ware, die man bei Nicht-Gefallen umtauschen kann. Und eine Haftung bei gentechnischen "Mängeln" gibt es nicht.» Der vage Hinweis, es gehe um Heilen, rechtfertige nicht jeden Eingriff in menschliches Leben.

 

    

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