Eheseelsorge.Net
Der optimistische Ansatz zur Ehe und Familie
Damit
Gutes bleibt 
[home] [Information] [Ehe] [Familie] [        ] [Verschiedenes] [Impressum]

[NEWS]

Mütter und Väter nach der Geburt

Stärkung des mütterlichen Selbstvertrauens und tatsächliche Entlastung kurz nach der Entbindung helfen der Mutter – Kaum ein Ereignis verändert die Lebenssituation so drastisch und nachhaltig wie die Geburt eines Kindes und die Übernahme der Elternrolle. Die biologisch festgelegte Reproduktionsfunktion der Frau und kulturelle Normen und Erwartungen, die mit der weiblichen Geschlechtsrolle verbunden werden, sind dafür verantwortlich, dass insbesondere das Leben der Frau von der Geburt des Kindes beeinflusst wird. Trotz der gravierenden Veränderungen, die die Ankunft eines Kindes auslöst, ist die Vorbereitung der werdenden Eltern auf die neue Situation – verglichen mit dem Aufwand, der etwa in die Vorbereitung auf die Berufstätigkeit gesteckt wird – recht gering. Dies resultiert in einer Phase der Überlastung, Überforderung und Erschöpfung, die viele Mütter nach der Geburt ihres ersten Kindes durchlaufen. Doch schon vor der Entbindung setzen Bewältigungsprozesse ein, die zu einer Regulation des persönlichen Befindens und zu einer Anpassung an die geänderte Situation beitragen. Die psychologischen Ressourcen der Mütter können unterstützt werden durch präventive Maßnahmen, die die nötigen Handlungskompetenzen vermitteln und das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken. Daneben können sich auch die Entlastung der Mutter durch den Partner, die Unterstützung durch Freunde und Verwandte sowie institutionelle Maßnahmen der Familienhilfe förderlich auswirken.

Quelle: LBS-Report 3/97

    

(c) eheseelsorge.net, 2000-2008