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Kinder „investieren“ in Kleidung und Computer

30.07.2001, esn

Weiter Aufwärtstrend beim Taschengeld

Wofür die Gewerkschaften Jahr für Jahr zäh ringen, haben Kinder in aller Stille erreicht: satte Zuschläge beim Taschengeld. Dies ergab eine repräsentative Umfrage unter 2.000 Schulkindern in Nordrhein-Westfalen im Auftrag der LBS-Initiative Junge Familie.

Die Studie hat über einen Zeitraum von mehreren Jahren Kinder und Jugendliche u.a. zur Höhe des Taschengeldes befragt. Mit jährlich 10 Prozent hat der Nachwuchs seit 1998 deutliche Steigerungen zu verzeichnen. Momentan liegt das durchschnittliche Taschengeld der Neun- bis Vierzehnjährigen bei 35,50 Mark im Monat – mit Unterschieden je nach Alter zwischen 24 Mark (9 Jahre) und 47 Mark (14 Jahre). Im Durchschnitt erhalten Mädchen fünf Mark weniger pro Monat als Jungen. Lediglich ein Prozent aller Kinder erhält nie Taschengeld.

Den Einnahmen stehen Ausgaben gegenüber, die je nach Geschlecht für ganz unterschiedliche Zwecke verwendet werden. Mädchen verbrauchen ihr Geld für Kleidung oder Lesestoff, Jungen dagegen investieren lieber in Computer-Zubehör oder sparen einen Teil.

Die LBS-Initiative Junge Familie hat in Zusammenarbeit mit dem Kinderbeauftragten der Landesregierung NRW das LBS-Kinderbarometer in Auftrag gegeben. Das ProKids-Büro in Herten untersucht die Stimmungen, Trends und Meinungen von Schulkindern im Alter zwischen 9 und 14 Jahren in NRW. Das Ziel der Untersuchung: Es soll ein Stimmungsbild erstellt und beschrieben werden, welche Faktoren das Wohlbefinden von Kindern beeinflussen.

 

 

    

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