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Eltern kaum informiert über medizinische Untersuchungen 

Eltern müssen nach Ansicht von Gesundheitsexperten besser über nötige medizinische Untersuchungen ihrer Kinder aufgeklärt werden. Das sagte die Leiterin des Projektes «KOMPASS» von der Bertelsmann Stiftung, Kerstin Schmidt, anlässlich eines Expertenforums mit Kinderärzten, Lehrern und Vertretern von Krankenkassen in Osnabrück.

Viele wüssten nicht, dass die so genannten Früherkennungsuntersuchungen (U1 bis U9) bis zum sechsten Lebensjahr gesetzlich vorgesehen seien und demnach von Krankenkassen bezahlt würden.

Nach einer Studie der Gütersloher Stiftung sind 40 Prozent der Schulanfänger nur unzureichend medizinisch untersucht. Auswege sähen Experten etwa in Informationsblättern, die Frauen bereits kurz nach der Geburt über die wichtige Vorsorge aufklären sollen, sagte Schmidt. Der Kreis Osnabrück plane eine solche Kampagne. Thema des Forums sei auch, ob Kinderärzte für die Untersuchungen künftig direkt in die Kindergärten gehen sollten, anstatt in den Arztpraxen auf die Eltern zu warten.

Die bereits vorgestellte Studie wurde anhand einer Befragung in mehreren Partnerkommunen des Projektes «KOMPASS» - darunter der Landkreis Osnabrück - erstellt. Bei den Untersuchungen U1 bis U9 werden unter anderem Seh- und Hörvermögen, Sprachentwicklung, motorische Fähigkeiten und Sozialverhalten geprüft. Das bis 2004 angelegte Projekt untersucht verschiedene Aspekte der Lebensqualität in den beteiligten Kommunen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

 

Quelle: dpa 17.01.2002

    

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