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89 % Ehepaare - 
11 % Lebensgemeinschaften

Der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, hat die Ergebnisse des Mikrozensus 2001, insbesondere zu den Lebensformen der Bevölkerung in Deutschland, vorgestellt.

Der Mikrozensus 2001 ist mit rund 820.000 befragten Personen in rund 370.000 Haushalten (1 % der Bevölkerung) die größte jährliche Haushaltsbefragung in Europa. Grundlage für alle Angaben zu den Lebens- und Familienformen ist die Bevölkerung am Hauptwohnsitz der Familie, zu der im April 2001 in Deutschland 81,5 Mill. Menschen gehörten.

38,4 Mill. der rund 81,5 Mill. Menschen in Deutschland lebten im April 2001 als Paar mit Kindern zusammen. Zu den Paaren zählen im Mikrozensus Ehepaare und Lebensgemeinschaften. 22,4 Mill. Personen gehörten zu den Paaren ohne Kinder. 13,5 Mill. Menschen lebten allein und 5,7 Mill. Personen waren allein Erziehende mit Kindern. Nur 1,5 Mill. Menschen lebten gemeinsam mit sonstigen Verwandten oder nicht Verwandten in einem Mehrpersonenhaushalt, beispielsweise in einer Wohngemeinschaft. Diese Verteilung ist seit 1996 relativ stabil. Bei den Paaren mit Kindern und den allein erziehenden Elternteilen wuchsen im April 2001 insgesamt 15,1 Mill. Kinder unter 18 Jahren im Haushalt auf.

Von den 18,9 Mill. Paaren lebten 89 % als Ehepaare im gemeinsamen Haushalt zusammen; lediglich 11 % lebten in einer Lebensgemeinschaft. Die Zahl der Paare ohne Kinder hat sich im Vergleich zu April 1996 um 7 % auf 11,2 Mill. Paare im Jahr 2001 erhöht. Die Zahl der Paare mit minderjährigen Kindern ging im gleichen Zeitraum um 5 % auf 7,7 Mill. Paare zurück. Bei diesen Paaren wurden im April 2001 13,0 Mill. minderjährige Kinder groß, 6 % weniger als 1996.

Im April 2001 gab es in Deutschland 1,5 Mill. allein erziehende Mütter und Väter, das waren 13 % mehr als 1996. Sie sorgten für 2,1 Mill. minderjährige Kinder. Nach wie vor handelt es sich bei den allein Erziehenden überwiegend um Mütter (87 %).

19 % der Frauen (7,8 Mill.) und 14 % der Männer (5,7 Mill.) gehörten im April 2001 in Deutschland zu den allein lebenden Personen. Insbesondere in den neuen Ländern und Berlin-Ost hat der Anteil der allein Lebenden an der Bevölkerung zugenommen: Seit 1991 verdoppelte sich dort der Anteil der allein lebenden Männer auf 14 %, während sich der Anteil der allein lebenden Frauen um vier Prozentpunkte auf 19 % im April 2001 erhöhte.

 

    

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