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Trend zur späten Mutterschaft steigt 

13,6 Prozent aller werdenden Mütter in der Bundeshauptstadt sind über 35 Jahre alt

 

Werdende Mütter in Berlin werden immer älter, die Zahl der Erstgeburten nimmt zu, die Peridural-Anästhesie ist auf dem Vormarsch und die Zahl der Kaiserschnitte liegt unter dem Bundesdurchschnitt, dies berichtet die Ärzte Zeitung in ihrer Ausgabe vom 11.09.2002

Diese vier Trends gehen aus der jetzt von der Ärztekammer Berlin vorgelegten "Perinatalstatistik 2001" hervor, an der sich flächendeckend alle geburtshilflichen Abteilungen der Berliner Kliniken beteiligen.

Danach lassen sich die Mütter länger Zeit mit dem Kinderkriegen. Seit Anfang der 90er Jahre steigt das Alter der Schwangeren deutlich an. Hatten Anfang der 90er Jahre nur acht Prozent der Mütter ihren 35. Geburtstag gefeiert, waren es im vergangenen Jahr bereits 13,6 Prozent. Auch die Zahl der Erstgebärenden steigt - zwischen 1993 und 2001 von 50,7 auf 52,7 Prozent. Ein Indiz für mehr Einzelkindfamilien.

Der Trend zu mehr Kaiserschnitten macht auch vor der Hauptstadt nicht Halt. Im vergangenen Jahr kamen 17,4 Prozent der Neugeborenen durch eine Sectio zur Welt (1997: 13,8 Prozent). Allerdings liegt die Kaiserschnittrate noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von etwa 21 Prozent.

Voll im Trend liegt die Periduralanästhesie. Die Betäubung über den Wirbelkanal stieg im Vergleich zu 1997 von 15,6 auf 25,8 Prozent. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich der Anteil künstlich eingeleiteter Geburten von 16,5 auf 20,3 Prozent.

Quelle: Ärzte Zeitung 11.09.2002
 

    

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