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Bis zu 25 Millionen Aids-Waisen bis 2010 

Das Aidsvirus wird bis zum Jahr 2010 etwa 25 Millionen Kinder zu Waisen machen. Diese Zahl nannten die Vereinten Nationen am Mittwoch in ihrem neuen Bericht «Kinder am Abgrund» auf der 14. Welt-Aidskonferenz in Barcelona. Demnach haben bisher etwa 13,4 Millionen Kinder Mutter, Vater oder beide Elternteile verloren.

Die Daten aus 88 Ländern zeigen, dass Afrika am stärksten betroffen ist. Bis 2010 werden allein dort 20 Millionen Kinder ihre Eltern durch die unheilbare Immunschwäche verlieren.

In Asien lebten 2001 rund 2 Millionen Aids-Waisen, heißt es weiter. Diese Zahlen könnten aber sehr stark steigen, weil in der Region besonders viele Menschen lebten. Dort reiche schon eine relativ geringe HIV-Ausbreitung, um die Zahl der Aids-Waisen nach oben schnellen zu lassen. Diese könnte dann rasch über jenen der derzeit am schlimmsten betroffenen afrikanischen Länder Nigeria und Äthiopien liegen.

Der Aidstod von immer mehr Eltern werde die ohnehin schon grausame Krise weiter verschlimmern, betonten das UN-Kinderhilfswerk UNICEF und das UN-Aidsbekämpfungsprogramm UNAIDS. UNAIDS schätzt die Zahlen der Aids-Waisen in Lateinamerika auf 330 000, auf 250 000 in der Karibik und 85 000 in Ostasien. Viele Waisenkinder stünden ohne Hilfe da und seien darauf angewiesen, sich zu Banden zusammenzuschließen oder sich zu prostituieren - mit dem großen Risiko, selbst infiziert zu werden.

 

Quelle: dpa - Meldung vom 10.07.2002 
 

    

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