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Suchmaschine für kindgerechtes Surfen

Die Suchmaschine safetykid.net von My Channel soll für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren geprüfte Internetseiten finden. Das seit heute freigeschaltete Angebot richtet sich an "Kids" und "Teenies" und soll grafisch und inhaltlich dem Alter angepasst sein."Kids", die beim Lesen und Schreiben noch Probleme haben, werden von "Lumie- dem klugen Drachen" durchs Internet geführt. Sie erhalten unter verschiedenen Rubriken jeweils eine Auswahl von gleichartigen Symbolen, die die Kinder offenbar nach dem Zufallsprinzip auf unterschiedliche Seiten führen sollen - oder aber zu der nicht gerade seltenen Meldung "Keine weitere Seite in dieser Rubrik verfügbar". Aber nicht nur die recht beschränkte Zahl der Links, auch Ihre Auswahl rückt den Anspruch, eine "Suchmaschine" für kleine Kinder darzustellen, in ein merkwürdiges Licht. Wie klug Lumie ist, merkt man an den verlinkten Angeboten: Klickt das Kind beispielsweise unter der Rubrik "Autos" auf einen der bunten Comicwagen, gelangt es auf textlastige Seiten wie die von Mercedes Benz - dessen Automuseum sich erst einmal in reiner Schriftform präsentiert.Lesefähige Teenies werden immerhin die Meldung "Zu diesem Schlüssel sind keine Adressen zugeordnet!" lesen können, die bei manchen Rubriken noch erscheint. Der kindgerecht-bunte ebay-Werbebanner ("Klick Dir den Spass") ist allerdings voll funktionsfähig.Anspruch des Anbieters ist es, für die Kleinen Sicherheit beim Surfen zu gewährleisten. Dazu soll vor allem ein im März erscheinenden Kinderschutzpaket von MyChannel namens PC Safetykid beitragen. Dieses enthält als Kern einen "Kinderbrowser", der nur noch den Zugriff auf die in der Kindersuchmaschine gelisteten Seiten zu lässt. Ausserdem lässt sich die den Kleinen zur Verfügung stehende Software über einen "Kinderdesktop" begrenzen. Auch eine mögliche Zeitbegrenzung ist in dem Paket enthalten. Ist die von den Eltern vorgegebene Onlinezeit aufgebraucht, schaltet sich der PC "wie von Geisterhand" ab. Mit einem ähnlichen Konzept stellt auch KidKey seine ebenfalls werbefinanzierte Zeitschaltuhr fürs Kindersurfern bereit. Angebote dieser Art haben zumindest einen Vorteil: Sie wecken bei den lieben Kleinen schon in früher Jugend Begeisterung für die Herausforderung, technische Beschränkungen zu umgehen.

 

    

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