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Erwerbstätige Mütter leisten Management zu Dumpingpreisen 

 "Wer Kindererziehung und Berufstätigkeit vereinbaren will, muss einen hohen Grad an Managementfähigkeiten mitbringen. Ein Leben mit Kindern und existenzsichernde Erwerbsarbeit sind in Deutschland zwar vereinbar, aber häufig unter großen Mühen, ständiger Überforderung und verbunden mit hoher Unsicherheit und finanziellen Risiken." Zu diesem Schluss kommt die Studie "Erwerbstätige Mütter im Spannungsfeld zwischen Sozialpolitik und sozialer Praxis", deren Ergebnisse in Auszügen im neuesten Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen (05/2001) zum Thema "Bündnis für (Frauen) Arbeit - Bestandsaufnahme und neue Ideen" veröffentlicht wurde. Untersucht wurden Familien, mit Kindern zwischen drei und zehn Jahren, in denen beide Partner vollzeitnah erwerbstätig sind. "Obwohl die Männer in fast allen untersuchten Familien im Haushalt und bei der Kinderbetreuung helfen, liegt die Verantwortlichkeit für das Funktionieren der oft fragilen Arrangements fast ausschließlich bei den Frauen", erklärt Ute Klammer, Expertin für Sozialpolitik des Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung in ihrem Beitrag. Es sei künftig von zentraler Bedeutung, nicht nur die Arbeitsbedingungen sondern auch die Bedingungen für Fürsorgearbeit so zu gestalten, dass die Vereinbarkeit verbessert werde. Dazu gehöre insbesondere im Westen Deutschlands der längst überfällige Ausbau von Einrichtungen zur Kinderbetreuung, vor allem für unter drei-Jährige und Grundschulkinder. Die Beschäftigung mit der Fürsorgearbeit sei deshalb ein unverzichtbarer Ansatzpunkt für ein "Bündnis für Frauenarbeit". Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Arbeitszeitpolitik sowie der Arbeitsmarktlage von Frauen in West und Ost.

Das Heft ist zu beziehen bei: Bund-Verlag Postfach 900168 60441 Frankfurt Main

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