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Singhammer (CSU) fordert aktive Bevölkerungspolitik 

22.08.2000

Der sozialpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Johannes Singhammer, hat von der rot-grünen Bundesregierung eine „aktive Bevölkerungspolitik“ zur Steigerung der Geburtenrate in Deutschland gefordert. „Deutschland ist auf dem Weg, ein großes Altersheim zu werden, in dem allerdings das Betreuungspersonal fehlt“, betonte Singhammer.

Der neueste Bericht des Statistischen Bundesamtes über die Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2050 belege, dass die Deutschen immer älter und immer weniger werden. Während 1965 noch über 1,32 Millionen Kinder in Deutschland geboren wurden, lag diese Zahl 1999 nur noch bei 770.000 Früher hat, statistisch betrachtet, eine Frau 2,5 Kinder geboren, heute nur noch 1,4. Zum Erhalt der Bevölkerung seien aber laut Statistischem Bundesamt 2,1 Geburten nötig. „Das Gleichgewicht der Generationen kippt- sein Verlust ist das Megaproblem der deutschen Sozialpolitik“, warnte Singhammer in Berlin. Das Thema müsse im Deutschen Bundestag ohne Tabus auf die politische Tagesordnung gesetzt werden.

Zur Hebung der Kinderzahl erneuerte Singhammer den Vorschlag, der CSU, ein einkommensabhängiges Familiengeld von monatlich 1.000 Mark zu bezahlen. In diesen Betrag könne man das bisherige Kindergeld, das Erziehungsgeld und das Wohngeld zusammenfassen. Die Einnahmen aus den UMTS-Lizenzversteigerungen hätten zusätzlichen Spielraum für eine aktive Bevölkerungspolitik geschaffen.

 

    

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