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Eheschließungen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen im Jahr 1999 rund 430 100 Ehen geschlossen. Bundesweit gingen damit im Vergleich zum Vorjahr 13 500 oder 3,2 % mehr Paare die Ehe ein. Nachdem zwischen 1991 und 1998 in Deutschland die Zahl der jährlich geschlossenen Ehen zurückgegangen war, wurde damit im Jahr 1999 erstmals wieder ein Anstieg registriert.

Im Jahr 1999 wurden im früheren Bundesgebiet 369 600 Ehen geschlossen (+ 2,2 %). In den neuen Ländern und Berlin-Ost gaben sich, bei immer noch deutlich niedrigerer Heiratshäufigkeit, 60 500 Paare vor dem Standesamt das Ja-Wort (+ 10,3 %).

Im Jahr 1999 wurden nach vorläufigen Ergebnissen 767 000 Kinder lebend geboren, 2,0 % weniger als 1998. Während 1999 im früheren Bundesgebiet mit 663 000 lebendgeborenen Kindern 2,8 % weniger Kinder geboren wurden als im Vorjahr, waren es in den neuen Ländern und Berlin-Ost mit 104 000 Geburten 3,7 % mehr als im Vorjahr. Im Jahr 1999 hat sich damit die Geburtenhäufigkeit in West und Ost, trotz immer noch beachtlichem Abstand, weiter angenähert: Im früheren Bundesgebiet kamen 1999 auf 10 000 Einwohner im Durchschnitt 99 lebendgeborene Kinder, in den neuen Ländern und Berlin-Ost 68.

In Deutschland starben 1999 nach vorläufigen Berechnungen 844 100 Menschen, 0,8 % weniger als 1998. Im früheren Bundesgebiet starben 683 100 Menschen (- 0,5 %), in den neuen Ländern und Berlin-Ost waren es 161 000 (- 2,0 %).

Damit verstarben im Jahr 1999 in Deutschland 77 100 Menschen mehr als Kinder geboren wurden. 1998 hatte es 69 000 mehr Sterbefälle als Geburten gegeben.

 

    

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