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Malen hilft Kindern gegen Albträume

Kindern, die unter Albträumen leiden, kann es helfen, ihre nächtlichen Schreckensgestalten zu malen. Die Eltern sollten sie anschließend bitten, sich zu überlegen, was ihnen helfen könnte und den «Retter» mit in das Bild aufzunehmen. Die Erfolgsquote dieser Therapie liegt nach den Erfahrungen bei einem Pilotprojekt am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim bei fast 100 Prozent.

Dies gelte jedoch nur dann, wenn die Albtraum-Auslöser, wie etwa stressige Familiensituationen, ausgeräumt seien. Manchmal sei der Auslöser aber gar nicht mehr vorhanden, und die Angst existiere nur noch im Traum.

Der Zeitung zufolge berichten etwa 70 Prozent der jungen Erwachsenen, in ihrer Kindheit einmal Albträume erlebt zu haben. Etwa fünf Prozent aller Kinder litten so sehr unter den nächtlichen Bildern, dass sie therapeutische Hilfe bräuchten. Eine ärztliche Behandlung sei sinnvoll, wenn die Albträume einmal pro Woche oder häufiger auftreten oder wenn das Kind Angst vor dem Einschlafen entwickelt und sich nicht beruhigen lässt.

Wenn Kinder schildern, was ihnen im Traum Angst macht, dann sind zu 50 Prozent Verfolgungen das Thema, heißt es in dem Bericht weiter. Angst um nahe stehende Personen machten 20 Prozent der Traumthemen aus. Fallen, Krieg oder Katastrophe je zehn Prozent.

 

    

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