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Triple P - Positive Erziehung 

Pressestimmen:
Spiegel 32/1999
Stern 29/2001

Kurse:
Triple P Kurse

Materialien:
Triple P Broschüre (www.wertstoff.com)
Trple P Video (www.wertstoff.com)

Triple P (Positive Parenting Program) ist ein hauptsächlich präventives Programm zur Unterstützung von Familien und Eltern bei der Kindererziehung. Es besteht aus gestuften Interventionen auf fünf Ebenen, die von ausschließlicher Information und Selbstanleitungsprogrammen über Gruppentrainings für Eltern bis zu intensiver Familientherapie reichen. Ziel von Triple P ist es, Eltern Anregungen zu geben, die ihnen helfen können, eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen und es bei seiner Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Der Ansatz stützt sich auf den augenblicklichen klinisch-psychologischen Wissensstand, ist international anerkannt und wurde bereits von vielen Eltern als hilfreich empfunden.

Die Idee von Triple P wurde in zwölfjähriger Forschung von der Arbeitsgruppe um Matt Sanders an der Universität von Queensland, Australien, entwickelt. Durch enge Zusammenarbeit mit Familien sind am dortigen Parenting-and-Family-Support-Centre sehr praxisnahe Erziehungshilfen entstanden, die den -Umgang mit häufigen kindlichen Verhaltensproblemen erleichtern. Dazu gehören Ungehorsam, Wutanfälle, Aggressionen, Probleme beim Schlafen oder Essen und andere Schwierigkeiten, die Eltern täglich erleben. Dabei hat sich gezeigt, dass Eltern, die ein gutes Verhältnis zu ihren Kindern haben, konsistentes Erziehungsverhalten zeigen und klare Grenzen setzen, erheblich seltener Probleme mit ihren Kindern haben als Eltern mit eher ungünstigem Erziehungsverhalten. Für seine Forschung im Bereich Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter und Interaktion in der Familie hat Professor Sanders in den letzten 20 Jahren internationale Anerkennung erlangt.

Mittlerweile wurden mit großem Erfolg die ersten Elternkurse in den Ambulanzen der Christoph-Dornier-Stiftung durchgeführt. In Gruppen von fünf bis sechs Elternpaaren werden in vier Sitzungen Themen wie “Prinzipien der Positiven Erziehung”, “Förderung der kindlichen Entwicklung” und “Umgang mit Problemverhalten” alltagsnah besprochen. In den sich anschließenden Telefonkontakten werden weitere Hilfestellungen bei der Umsetzung des Programms gegeben. Bei den Medien stößt Triple P auf ein großes Echo (z.B. im Spiegel 32/1999, Stern 29/2001).

Einen ersten Eindruck über Triple P bekommen Sie anhand einer Broschüre “Positive Erziehung”, des Videos “Überlebenshilfe für Eltern” oder den neu erschienen “Kleinen Helfern”, die sich altersbezogen den häufigsten Problemen widmen (kann bei TheM bestellt werden).

Um dem Präventionsgedanken auf breiter Ebene Rechnung tragen zu können, sollen Triple P-Elternkurse nicht allein von den Ambulanzen der Christoph-Dornier-Stiftung, sondern auch von ausgebildeten und lizenzierten Trainern außerhalb der Christoph-Dornier-Stiftung angeboten werden können. Die entsprechenden Ausbildungskurse für Triple P-Trainer, werden vom Präventivzentrum des Instituts Braunschweig der Christoph-Dornier-Stiftung in Kooperation mit der PAG Institut für Psychologie durchgeführt.

Qualitätssicherung

Viele erfolgversprechende pädagogische und psychologische Konzepte werden eklektisch, unvollständig und manchmal leider auch fehlerhaft in die Praxis übertragen. So kommt es, dass manche empirisch gut abgesicherten Programme in der Praxis zu recht uneinheitlichen Ergebnissen führen. Im Rahmen von Triple P möchten wir den interessierten Eltern und deren Kindern gleichbleibend hohe Qualität garantieren - unabhängig davon, an welchen Triple P-Trainer Eltern sich wenden und in welcher Region Deutschlands sie einen Kurs besuchen. Um diesem Qualitätsanspruch gerecht werden zu können, wird Triple P als qualitätskontrolliertes Lizenzsystem in Deutschland eingeführt.

 

    

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