| Ab September findet im Kindernest der FEG-Langen und in
Darmstadt ab Oktober 2001 ein Triple P - Elterntraining für interessierte
Eltern statt. Mehr Infos gibt es ab sofort bei der
Triple P - Hotline
0700Loesungen
od.
0700-563786436
Triple P - ein Programm zu positiver Erziehung für alle Eltern

Das Triple P Elterngruppentraining
Rahmenbedingungen
· 5-12 Eltern(paare) pro Gruppe · Leitung: Dipl.-Psych.
Joachim Lask · wöchentliche Sitzungen über insgesamt 8 Wochen, davon:
vier je zweistündige Gruppensitzungen 5., 12., 9., 26. September 2001 um
20.00 Uhr im Kindernest in Langen, Wiesgäschen 37, sowie vier je
15minütige individuelle Telefonkontakte
· Kosten: DM 350,00 für 2 Personen aus
einerFamilie (z.B. Mutter + Vater oder Mutter +
Oma)
Daten für Darmstadt:
Datum 9., 16., 23., + 30 Oktober 2001+ 4 weitere Telefonkontakte
Inhalte:
Sitzung 1 Positive Erziehung
- Grundprinzipien positiver Erziehung
- Ursachen kindlicher Verhaltensprobleme
- Ziele für Veränderungen
- Systematische Verhaltensbeobachtung
Sitzung 2 Förderung kindlicher
Entwicklung
- Entwicklung positiver Beziehungen zu Kindern
- Förderung angemessenen Verhaltens
- Erlernen neuer Fertigkeiten und Verhaltensweisen
Sitzung 3 Umgang mit
Problemverhalten
- Umgang mit Problemverhalten
- Kooperationsroutine Punkte-Karten
Sitzung 4 Vorausplanen Überlebenstips
für Familien
- Risikosituationen
- Aktivitätenpläne
Sitzung 5-8 Einsatz von
Erziehungsroutinen
- vier individuelle Telefonkontakte
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Triple P - Positives Erziehungsprogramm
Alle Eltern wissen, dass Elternschaft sehr schön und beglückend, aber
nicht immer einfach ist. Der Ansatz des "Triple P" (=Positive
Parenting Program) "Positive Erziehung" wurde in langjähriger
Forschung von Prof. Dr. Matthews Sanders und seiner Arbeitsgruppe an der
University of Queensland in Brisbane, Australien, entwickelt. In enger
Zusammenarbeit mit vielen Familien wurden Strategien zum Aufbau und zur
Festigung einer beglückenden Eltern-Kind-Beziehung zur Förderung der
kindlichen Entwicklung und zum Umgang mit häufigen kindlichen
Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. Schlaf-/Essprobleme, Gequengel,
Ungehorsam, Wutanfälle, Aggressionen erarbeitet. Das Triple P Programm
ist jetzt auch in Deutschland erhältlich. Unter Leitung von Prof. Dr.
Kurt Hahlweg, TU Braunschweig, Institut für Psychologie, Abteilung für
Klinische Psychologie, Psychotherapie und Diagnostik wurden die
verschiedenen Materialien übersetzt und an deutsche Verhältnisse
angepasst. Das Triple P Programm basiert auf den neuesten
wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird ständig hinsichtlich seiner
Wirkamkeit überprüft. Anmeldung zum Elterntraining Psychologische Praxis
Joachim Lask Drosselweg 18 64367 Mühltal Telefon 0700Loesungen
0700563786436 Fax 06151-913022 eMail pr@xislask.de
Weiter Informationen zu Triple P
In allen industrialisierten Staaten stellt Gewalt ein großes soziales
Problem dar. Aggressives, unsoziales Verhalten von Jugendlichen und
Erwachsenen ist dabei häufig das Ergebnis eines Prozesses, der schon in
der frühen Kindheit beginnt. Aggressive, fordernde und schwierige
Kindergartenkinder sind in starkem Maße dem Risiko ausgesetzt, als
Jugendliche schwere und andauernde Verhaltensstörungen zu entwickeln. Ca.
20% aller Kinder haben behandlungsbedürftige emotionale Probleme sowie
Verhaltensstörungen. Aggressive Kinder haben auch als Erwachsene
häufiger Probleme sozialer und krimineller Art als nichtaggressive.
Um diesen Problemen rechtzeitig präventiv zu begegnen wurde in
zwölfjähriger For-schung an der Universität von Queensland, Australien,
die Idee von Triple P entwickelt. Durch enge Zusammenarbeit mit Familien
sind am dortigen Parenting-and-Family-Support-Centre unter der Leitung von
Professor Matthew Sanders sehr praxisnahe Erziehungshilfen entstanden, die
den Umgang mit häufigen kindlichen Verhaltensproblemen erleichtern. Dazu
gehören Ungehorsam, Wutanfälle, Aggressionen, Probleme beim Schlafen
oder Essen und andere Schwierigkeiten, die Eltern täglich erleben. Dabei
hat sich gezeigt, daß Eltern, die ein gutes Verhältnis zu ihren Kindern
haben, konsistentes Erziehungsverhalten zeigen und klare Grenzen setzen,
erheblich seltener Probleme mit ihren Kindern haben als Eltern mit eher
ungünstigem Erziehungsverhalten. Für seine Forschung im Bereich
Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter und Interaktion in der Familie
hat Professor Sanders in den letzten 20 Jahren internationale Anerkennung
erlangt.
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